Leitbild

"Zeige dich so, wie du bist und sei so, wie du dich zeigst"

Das Leitbild der Erzbischöflichen Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz in Symbolen

Wir sind eine Maria-Ward-Schule
Wir sind eine Maria-Ward-Schule
Wir bieten in unserer Gemeinschaft Schutz und Geborgenheit
Wir bieten in unserer Gemeinschaft Schutz und Geborgenheit
Wir stellen unsere Mädchen in den Mittelpunkt
Wir stellen unsere Mädchen in den Mittelpunkt
Wir fördern Kreativität
Wir fördern Kreativität
Wir leben soziale Verantwortung
Wir leben soziale Verantwortung

Kurzbeschreibung unserer Schule

Die Erzbischöfliche Maria Ward Mädchenrealschule in Traunstein/Sparz ist eine Mädchenrealschule unter der Trägerschaft der Erzdiözese München/Freising.

Sie ist DIE profilierte Realschule für Mädchen im Landkreis Traunstein.
Zusätzlich gehören wir zu einem größeren Netzwerk von Realschulen in kirchlicher Trägerschaft, die sich auf die Ausbildung von Mädchen spezialisiert haben.

Eingebettet in die Natur und in behüteter Atmosphäre liegt unsere über 100 Jahre bestehende Bildungseinrichtung am Sparzer Berg oberhalb der Großen Kreisstadt Traunstein am Fluss Traun im Chiemgau.

Unsere Mädchenrealschule hat es sich seit ihrer Gründung ungebrochen zum Auftrag gemacht, die Schülerinnen auf der Grundlage des christlichen Glaubens sowie unter Berücksichtigung zeitgemäßer, innovativer Unterrichtsmethoden gewissenhaft mit solidem Wissen und Können auf das Leben vorzubereiten.

Ihrem eigenen modernen Leitbild entsprechend bietet die Erzbischöfliche Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz  in ihrer Gemeinschaft Schutz und Geborgenheit und fördert die Kreativität ihrer Schülerinnen.

Neben gelebter sozialer Verantwortung gehören die Mitbestimmung aller Beteiligten, transparente Entscheidungen und verlässliche Vereinbarungen zum wesentlichen Bestandteil der Schulkultur, in deren Rahmen die Entwicklung der Mädchen zu selbstbewussten und reifen Persönlichkeiten im Mittelpunkt steht.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Schule.

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Leitbildsätze

Wir sind eine Maria-Ward-Schule

Wir sind eine Maria-Ward-Schule
  • Wir sehen neben der Wissensvermittlung unseren Auftrag darin, Schülerinnen in ihrer Einmaligkeit wahrzunehmen sowie Herz und Charakter zu bilden.
     
  • Wir bieten den Schülerinnen auf der Basis christlicher Werte Orientierung für das Leben in unserer Zeit.
     
  • Wir sorgen für ein Umfeld, in dem Maria Wards Grundhaltungen Gerechtigkeit, Wahrhaftigkeit und Freiheit gelebt werden können.
     
  • Wir bieten unseren Schülerinnen die Möglichkeit an, den christlichen Glauben als Kraftquelle für ihr Leben zu entdecken.

Wir bieten in unserer Gemeinschaft Schutz und Geborgenheit

Wir bieten in unserer Gemeinschaft Schutz und Geborgenheit
  • Wir legen Wert auf respektvollen Umgang miteinander.
     
  • Wir begegnen einander mit Wohlwollen und Wertschätzung.
     
  • Wir arbeiten offen und kollegial zusammen und schaffen dadurch eine vertrauensvolle Atmosphäre.

Wir stellen unsere Mädchen in den Mittelpunkt

Wir stellen unsere Mädchen in den Mittelpunkt
  • Wir fördern und fordern die Fähigkeiten der Mädchen.
     
  • Wir unterstützen die Entwicklung zu selbstbewussten Persönlichkeiten.
     
  • Wir legen Wert auf eine hohe Qualität der Schulbildung.
     
  • Wir legen den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft.

Wir fördern Kreativität

Wir fördern Kreativität
  • Wir schaffen Raum für die Entfaltung von Talenten durch vielfältige Aktivitäten im musischen sowie im sportlichen Bereich.
     
  • Wir ermöglichen den Schülerinnen kreatives und experimentelles Arbeiten.
     
  • Wir binden die Ideen und Kompetenzen der Eltern in unsere Projekte ein.

Wir leben soziale Verantwortung

Wir leben soziale Verantwortung
  • Wir begreifen uns als soziale Gemeinschaft, in der wir füreinander einstehen und in der Hilfsbereitschaft eine zentrale Rolle einnimmt.
     
  • Wir engagieren uns für soziale Projekte in der Region und in der Welt.
     
  • Wir Nehmen unsere Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung von Gottes Schöpfung wahr.

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Wir sind eine Schule aus der Spiritualität Maria Wards

„Zeige dich so, wie du bist und sei so, wie du dich zeigst"

Maria Ward (1585 – 1645)

Die „Geschichte“ wie es zu diesem berühmten Satz von Maria Ward kam …

Als Maria Ward vor rund 400 Jahren in England aufwächst, kann sie sich nicht so zeigen, wie sie ist. Sie darf ihren Glauben nicht offen und frei leben, weil Katholiken von der neu gegründeten anglikanischen Kirche in England verfolgt werden.

Nachdem Maria Ward eine erwachsene Frau geworden ist, merkt sie, dass sie nicht zeigen darf, wie sie fühlt und denkt, da nach damaliger vorherrschender Meinung Frauen nur über geringen Verstand, wenig Urteilskraft und wenig Gelehrsamkeit verfügen.

Trotz dieser Erfahrungen und Zeitumstände entdeckt die lebendige, fest im Glauben verankerte Maria Ward ein neues Frauenbild. Damit Frauen zeigen können, was in ihnen steckt, will sie fundierte Bildung für Mädchen und Frauen aus allen Schichten schaffen. Um diese Aufgabe verwirklichen zu können, gründet sie einen neuen Orden, in einer Art, wie es ihn vorher nicht gegeben hat.

Für diese Ideen erntet Maria Ward jedoch kein Lob. Vielmehr sind Unverständnis und Widerspruch die Folge bis hin zum Gefängnisaufenthalt in München und zur Anklage der Ketzerei.

Was tun? Jammern, weil die Welt so schlecht? Das hat Maria Ward nie gemacht Woher hat diese Frau ihre Kraft genommen, ihrer Sache treu zu bleiben?

Sie selber spricht von vielen Zeiten der Stille und des Gebetes. Hier macht sie im Jahre 1615 eine überwältigende Erfahrung des „Freiseins“ und der „Geborgenheit in Gott“, die später mit dem Titel die „Vision der gerechten Seele“ überliefert worden ist. Sie fühlt sich ganz angenommen - so wie sie denkt und fühlt - und hört in der Stille den Satz:

"Zeig dich, so wie du bist und sei so, wie du dich zeigst!"

Diese Worte geben ihr eine ungeheuere Bestätigung und Ermutigung: Das, was du denkst und mit dem du die ganze Zeit ringst, ist gut und richtig. Du musst damit nicht hinter dem Berg halten, auch wenn scheinbar die ganze Welt gegen dich ist. Bring diesen Schatz, dein neues Frauenbild, die Bildung für Mädchen unter die Menschen und mache so Gottes Geist lebendig. Lass Frauen erfahren und begreifen, welche Talente und Fähigkeiten in ihnen ruhen, auch wenn es die Männerwelt deiner Zeit noch nicht sehen kann.

Seit diesem Erlebnis ist Maria Ward sich ihrer Sache sicher, hat ihre Aufgabe im Leben und eine Kraftquelle gefunden, die sie ihren Weg trotz aller Widerstände und Schwierigkeiten fröhlich gehen lässt.

„Zeig dich, so wie du bist“ ist also nicht ein Anspruch, der mich überfordern, einengen oder mir genau sagen will, was ich tun soll, sondern in erster Linie ein Zuspruch, der Vertrauen schenkt und Mut macht, Gottes Zusage: „Du bist ein wertvoller Mensch!“ zu leben.

Für unsere Schule könnte das heißen…

  • … eine Atmosphäre zu schaffen, in denen Menschen sich angenommen fühlen und ihnen mit Wertschätzung begegnet wird, 
      
  • … Ermutigung und Unterstützung zu geben, das, was ich bin, herauszufinden und zu entdecken, … Mut zu wecken, sich mit seinen Ideen und Überzeugungen einzubringen in die Gemeinschaft,
     
  • … Wahrhaftigkeit vorzuleben und Risikobereitschaft zu fördern, trotz Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten authentisch in seinen Handlungen zu bleiben und >couragiert Verantwortung zu übernehmen,
     
  • … Zeiten der Stille und des Gebetes zu pflegen, um ein lebendiger, mitfühlender und offenherziger Mensch zu bleiben. „Die auf Gott vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt“ .

Jesaja 40,31


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Erläuterungen zu den Begriffen Gerechtigkeit - Wahrhaftigkeit - Freiheit im Leitbild der Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein Sparz

Gerechtigkeit

bezieht sich darauf, was recht für alle Menschen ist: das Recht auf Anerkennung, auf Menschenwürde, auf Bildung und Chancengleichheit. Sie beinhaltet darüber hinaus das Recht auf Orientierungshilfen sowie das Recht auf Antworten zu Glaubens und Lebensfragen.


Wahrhaftigkeit

zeigt sich in der Fähigkeit zur Unterscheidung der Geister. Dazu gehören Insbesondere die Kritikfähigkeit, die Übernahme von Verantwortung und die Fähigkeit zur Treue. "Zeig dich, so wie du bist und sei so, wie du dich zeigst", und zwar unabhängig von der Gunst der Stunde oder der "Man-Meinung".


Freiheit

bedeutet für Maria Ward zum einen freien Zugang zu Gott. Die Schule soll Hilfe und Angebote für das Leben aus dem Glauben ermöglichen, z. B. in Gottesdiensten, Meditationen u. a. Zum Anderen soll ein freier Zugang zu Kreativität und Freude bestehen, die die Mädchen sowohl in besinnlichen als auch in heiteren Festen, durch Musik, Spiele und Tanz erfahren können. Diese Bereiche werden seit jeher an Maria-Ward Schulen gefördert.


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Wir sind eine Maria-Ward-Schule
Wir sind eine Maria-Ward-Schule
Wir bieten in unserer Gemeinschaft Schutz und Geborgenheit
Wir bieten in unserer Gemeinschaft Schutz und Geborgenheit
Wir stellen unsere Mädchen in den Mittelpunkt
Wir stellen unsere Mädchen in den Mittelpunkt
Wir fördern Kreativität
Wir fördern Kreativität
Wir leben soziale Verantwortung
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