Gottesdienste

Abschlussgottesdienst 2015/2016

„Was ist der Mensch?“

Auf der Suche nach einem Symbol für den Abschlussgottesdienst tauchte der Wunsch auf, das Symbol des Edelsteins als Bild für den Menschen in seiner Würde und mit seinem unschätzbaren Wert zu verwenden.

„So wie Edelsteine geschliffen werden müssen, so sind wir durch unsere manchmal harte Schulzeit gegangen.“, äußerte sich eine Schülerin während der Vorbereitungen. Die „Schleifsteine“ – Heraus- und Anforderungen der Schule – bildeten folglich die Gebetsrichtung der Kyrierufe zu Beginn des Gottesdienstes.

Mit der christlichen Zuversicht, dass Gott unseren Wert bzw. unsere Würde kennt und bejaht, konnten die Schülerinnen in das anschließende Lob Gottes einstimmen, indem sie die Personen und Sachverhalte benannten, die wie Glanzpunkte das Leben strahlend, glänzend und hell machen.

Im Mittelpunkt der Liturgie standen auch heuer wieder Verse aus den Psalmen (aus Psalm 8 und Psalm 139): „Was ist der Mensch, dass Du Herr an ihn denkst, des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst. Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott ...“

Die Katechese schloss ab mit Beiträgen der Schülerinnen, in denen sie darstellten, was ihr Leben wertvoll macht und wofür sie sehr dankbar sind. Fürbitten, Vaterunser und Segen schlossen den Gottesdienst ab. Wie immer gab es auch ein kleines Erinnerungsgeschenk an den Schlussgottesdienst.

Dem Thema entsprechend gab es einen Edelstein zusammen mit einem kleinen Text von Martin Luther King:

In unserem religiösen Erbe ist die Überzeugung tief verwurzelt,
dass jeder Mensch Erbe eines Vermächtnisses von Würde und Wert ist.

Unsere jüdisch-christliche Tradition spricht von dieser angeborenen Würde des Menschen in dem biblischen Wort vom „Ebenbild Gottes“.

Am „Ebenbild Gottes“ haben ALLE Menschen in gleichem Maße teil. Es gibt keine Stufenleiter des Wertes eines Menschen

Martin Luther King

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Vorösterlicher Gottesdienst 2015/2016

Kurz vor Ostern stellten wir das fastenzeitliche Thema Umkehr und Versöhnung als Vorbereitung auf das Osterfest in den Mittelpunkt eines Wortgottesdienstes für die 5. Klassen.

Durch eine gespielte Geschichte, in der Steine eine Rolle spielten wurde deutlich, was die Botschaft Jesu von der Vergebung ausdrückt. 

Wie immer segnen wir kurz vor Ostern auch die Osterkerzen, die unsere 5. Klassen gestaltet haben.

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Sparzer Weihnachtsgottesdienst 2015/2016

Zuviel Weihnachten? Wann wird es Weihnachten? So fragten wir mit den aktuellen Themen im Hinterkopf, denen auch wir uns nicht entziehen wollten.

Zusammen mit den Texten und Beiträgen der Schülerinnen stellten wir schnörkellos die Weihnachtsgeschichte nach Lukas in den Mittelpunkt und deuteten sie in unsere Zeit hinein als Geschichte eines Weggangs, einer Suche nach Herberge und Heimat, einem Ort, an dem Gott geboren werden kann.

Es ist immer wieder irritierend und herausfordernd, dass unser christlicher Gott nicht als starker Mann daherkommt. Er, der Allmächtige, kommt als schwaches Kind an einem bescheidenen Ort, in eine gefährdete, einfache Familie unter ärmlichen Bedingungen, am Rand der Gesellschaft zur Geburt. Er ist ein Gott der Menschen am Rand und der Menschen, die bedürftig sind.

Wenn wir wie jedes Jahr unseren Basar veranstalten, für die Traunsteiner Tafel spenden, uns für die Menschen in der Region und auch weit darüber hinaus engagieren, wenn wir auf die Menschen achten, die manchmal auch an unserer Schule „am Rand stehen“, dann können wir darauf bauen, dass Gott uns nicht fern ist, dass er unter uns geboren wird.

Alle, für die wir uns einsetzten, dankten uns ausführlich sowie herzlich für unser Engagement aus dem Glauben heraus und berichteten kurz mit bewegenden Worten von ihrer Arbeit.

Besonders Herr Florian Seestaller von der Bürgerhilfe machte uns mit seinen klaren, bestätigenden und ermunternden Worten Mut, uns weiter so als Christen zu engagieren.

Stellvertretender Schulleiter Alexander Posch sagte bei der Spendenübergabe: „Weihnachten ist ein Fest des Gebens. Bei euch wird davon nicht nur gesprochen, sondern ihr zeigt das.“

Und eine Schülerin freute sich im Gottesdienst: „Für mich fängt Weihnachten an, wenn Reiche mit armen Leuten teilen.“

 

 

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Adventsbesinnungen 2015/2016

An drei Montagen trafen sich Lehrkräfte und Schülerinnen montags in der Früh schon kurz vor Acht, um die Schulwoche anders als mit der Sorge nach dem täglichen woher und wohin zu beginnen.

Mit greifbaren Symbolen, eigenen Texten, passenden Bibeltexten und musikalischer Begleitung ließen wir uns „bekehren“, unseren Alltag anders zu leben.

Auf unserem Foto unten ist die Betrachtung der „Wurzel Jesse“ zu sehen.

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Anfangsgottesdienst 2015/16

Begrüßung der neuen Schülerinnen, der neuen Kolleg/inn/en und der beiden neuen Schulleiter  

Am Donnerstag 17.09.2015 feierten wir unseren Schulanfangsgottesdienst in St. Oswald. Der buchstäbliche "rote Faden" war mit der Bibelstelle vom barmherzigen Samariter verknüpft. Dies zog sich auch sichtbar durch den gesamten Gottesdienst, den Pfarrer Lindl mit uns zusammen feierte. Die Frage nach meinem Nächsten sollte uns hinführen, den roten Faden im Jahr nicht zu verlieren. Auf diese Weise können wir lernen unseren Leitbildsatz heuer: "Wir stellen unsere Mädchen in den Mittelpunkt" aktiv ins Leben umsetzen. 

Die Sparzer Schulgemeinschaft begrüßte neben den neuen Schülerinnen der 5. Klassen besonders Herrn Alexander Posch als neuen Konrektor. Wir gratulieren weiterhin Herrn Andreas Schlögl zu seinem neuen Amt als zweiten Konrektor. Die SMV überreichte den beiden zum Start in ihre neuen Aufgaben einen Sparz-Schlüsselanhänger und eine Sparz-Weste, denn die beiden müssten sich ja jetzt warm anziehen, so Herr Wiesmann - natürlich weil der Winter vor der Tür stehe;-) 

Behalten wir unsere Nächsten heuer gut im Auge und nehmen den roten Faden immer wieder in die Hand.

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Abschlussgottesdienst 2014/2015

„Den Weg wollen wir gehen“

Wenn Christen miteinander Gottesdienst feiern, erinnern sie sich, dass Geschichte – ihr Leben – für sie nie nur menschliche Geschichte ist, sondern immer auch Geschichte Gottes mit und unter den Menschen. Diese Einsicht drückt auch der bekannte Satz von Papst Benedikt XVI „Wer glaubt, ist nie allein“ aus, der zusammen mit einem Portrait Benedikts groß in einem Flur der Schule hängt.

Eine der vorbereiteten Klassen brachte uns daher mit ihrem Wunsch „Wir wollen unseren Lebens und Schulweg betrachten, von früher bis jetzt und in die Zeit, die wir gerade vor uns haben“ mitten in diese Erfahrung hinein. Für die Schülerinnen gab der Psalm 23 mit seinen einprägsamen Versen den biblischen Boden auf dem sich unsere Abschlussfeier bewegte.

Immer wieder schienen seine Formulierungen im Gottesdienst auf, klang seine Zuversicht in unsere Gegenwart hinein. Die Ermutigungen des Psalm 23 waren enthalten, als die Schülerinnen Wege und Stationen aus ihrem Leben in Symbolen betrachtend, dankend, bittend und voraus blickend vor Gott stellten.

Wenn sie diese Punkte deuteten als Stationen ihres Glaubens, ihres Vertrauens, ihres Fragens und Hoffens, brachten sie ihre Erfahrungen der Liebe Jesu zum Ausdruck.

Auch die Lieder und Gesänge des Gottesdienstes führten immer wieder zum Hirten und Herrn Jesus Christus.

Die von den 5. Klassen liebevoll hergestellten Karten mit kleinen Zeichnungen und dem Psalmtext drückten aus, dass wir unsere Absolventinnen nicht ohne Gottes Segen, unsere Verbundenheit und unser Gebet auf neue Wege des Lebens entlassen.

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Weihnachtsgottesdienst 2014/2015

Die meditative und intime Atmosphäre unseres Weihnachtsgottesdienstes fasziniert uns Schülerinnen wie Lehrkräfte jedes Jahr aufs Neue.

Alle Schülerinnen sind dazu gemeinsam in der Turnhalle versammelt und sind bereit, der biblischen Botschaft und den Texten ihrer Mitschülerinnen zu lauschen.

Das Kind in der Krippe bildete heuer den Mittelpunkt des Gottesdienstes, zu ihm brachten die Schülerinnen ihre „Geschenke“ und erwiesen ihm ihren Respekt und ihre Ehre. Ausgehend von der Krippe haben wir beim Weihnachtsgottesdienst auch immer unsere Mitmenschen und unsere Verantwortung für Kirche und Welt im Blick.

Zum Ende unseres Gottesdienstes stellten sich die Organisationen und Personen vor, für die wir heuer beim Adventsbasar gearbeitet haben. Dieses Jahr waren dies unsere Maria Ward Schwestern in Simbabwe, die Traunsteiner Tafel, für die wir vor dem Gottesdienst gesammelt hatten, die Diakonie in Traunstein, die wir durch Vermittlung von Schülerinnen und Eltern in der Arbeit mit Flüchtlingen unterstützt haben, und die Flüchtlingshilfe in Teisendorf, die sich mit einigen jungen Flüchtlingen vorstellte.

Alle sprachen in bewegenden persönlichen Worten ihren Dank aus. Schwester Gonzaga aus Mainz hatte uns schon im November aus Simbabwe über den Stand der Dinge in Nesiqwe berichtet.

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Erntedankgottesdienst 2014/2015

Erntedankfeier

Zum Erntedankfest Anfang Oktober feierten die 6. Klassen ein gemeinsames "Agapemahl".

In einer Folienreihe erklärte die "Kerze Chris" die Bedeutung dieser Feier des "Liebesmahles", das es bereits bei den ersten Christen gab.

Darin werden Brot und Wein als Symbole für die Dankbarkeit Gott gegenüber und für die Gemeinschaft mit Jesus und untereinander vorgestellt.

Als greifbares und gelebtes Zeichen für diese gegenseitige Liebe und Gemeinschaft wurden Brot und Weintrauben in der Gottesdienstgemeinde geteilt.

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Anfangsgottesdienst 2014/2015

Das neue Schuljahr begannen wir wie immer mit einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Oswald in Traunstein.

Heuer suchten wir den ‚Durchblick‘ mit Hilfe verschiedener Brillen: Wie wird das Jahr, wenn ich in einigen Fächern nicht alles verstehe? Was, wenn für mich zu wenig Freizeit bleibt? Wie kann ich mit Missverständnissen umgehen?

Leider kann keine der Brillen, sei sie auch noch so verrückt und bunt, zum Durchblick verhelfen.

Jesus jedoch versichert uns, dass wir nicht nur zu unseren Stärken, sondern auch zu unseren Schwächen stehen können, dass wir uns ruhig etwas zutrauen dürfen, dass wir auch auf andere achten sollen und dass wir nicht ängstlich sein müssen, da Gott uns durch das Schuljahr begleitet.

Bei Gottesdienst haben wir uns von Pfarrer Moderegger verabschiedet, der uns viele Jahre bei unseren Anfangsgottesdiensten begleitete. Herzlichen dank für Ihren segensreichen Dienst.

 

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