Aktuelles

24. Oktober 2018

Reanimation in der Praxis

Prävention und Kompetenzgewinn

Schulsanitäterinnern schulen die 8. Klassen in Wiederbelebungstechnik.

Eine der häufigsten Todesursachen rund um den Globus sind Herzinfarkt und Schlaganfall (ca. 17 Mio/Jahr)Eine wirksame Methode, um die Zahl von Todesfällen zu senken, ist daher die sofortige Reanimation des Patienten.

Schon wenige Sekunden nach dem Herzstillstand bricht der Kreislauf zusammen. Nach ungefähr einer Minute folgt Bewusstlosigkeit und nach rund zehn Minuten droht der Hirntod.

Wird dagegen sofort reanimiert - im Idealfall natürlich unter Zuhilfenahme eines Defibrillators - besteht die Möglichkeit, das Herz wieder in den normalen Rhythmuszu bringen und bleibende Schäden abzuwenden.

Die Notwendigkeit einer Reanimation erstreckt sich nicht nur auf die klassischen Risikopatienten, sondern ist auch bei jüngeren Menschen ohne erkennbare Risiken öfters notwendig als man allgemein annimmt.

Die Schulsanitäter wollen mit dieser Schulung nicht nur auf die Wichitigkeiteiner raschen und beherzten Reanimation hinweisen.

Mit ihrer praktischen Schulung leisten sie gleichermaßen einen Beitrag zur Stärkung der Kompetenzen unserer Schülerinnen wie auch zu deren Sicherheit und Selbstbewusstsein.

97 Mädchen der 8. Klassen durften die Reanimation und die Seitenlage selbst praktisch üben und bei der Reanimation mit Hilfe eines Defibrillators dem Team des Schulsanitätsdienstes zusehen.

Andrea Köhler, Schulsanitätsdienst