Aktuelles

20. Juni 2018

Bundeswettbewerb "Eine Welt für alle" - Wir sind Preisträger!

Wir werden für unser langjähriges soziales und ökologisches Engagement ausgezeichnet.

Wir leben soziale und ökologische Verantwortung

Aus der Pressemeldung der Erzdiözese München und Freising:

Maria-Ward-Schule in Sparz gewinnt bundesweiten Schulpreis

Mädchenrealschule wird für ihr soziales und ökologisches Engagement ausgezeichnet    

Traunstein, 18. Juni 2018.

Die Maria-Ward-Mädchenrealschule des Erzbistums München und Freising in Traunstein-Sparz ist eine von fünf ausgezeichneten Schulen beim bundesweiten Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Am Donnerstag, 21. Juni, nehmen Schülerinnen und Lehrkräfte aus Sparz den mit 5.000 Euro dotierten Preis in Berlin von Bundesminister Gerd Müller entgegen. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Sei weltbewegend! Verantwortungsvoll handeln. Miteinander gestalten.“  

Die Wahrnehmung sozialer und ökologischer Verantwortung ist eines der im Leitbild verankerten Ziele der Maria-Ward-Schule. Umgesetzt wird es nicht nur im Schulalltag, sondern auch bei zahlreichen Aktionen und Projekten.

So befassten sich bei der jährlichen Maria-Ward-Woche im Januar 2018 die Mädchen der neunten Klassen mit dem Konzept des „Ökologischen Fußabdrucks“ und der ungleichen Nutzung von Ressourcen durch Industrie- und Entwicklungsländer. Für alle Klassen wurde die Projektwoche mit einem Eine-Welt-Fest abgeschlossen: Zunächst setzten sich die Schülerinnen mit den Themen Ausbeutung und Kinderarbeit auseinander, feierten dann einen gemeinsamen Wortgottesdienst und gestalteten ein Buffet mit internationalen Speisen. Bei einer Tombola wurden Spenden für das Kinderhilfswerk „Die Sternsinger“ gesammelt, das sich gegen Kinderarbeit einsetzt.  

Die Schule ermöglicht ihren Schülerinnen auch die Auseinandersetzung mit schwierigen Themen: So befassten sich im Juli 2017 die neunten Klassen mit weiblicher Genitalverstümmelung und hörten einen Vortrag von Schwester Ephigenia Wambui Garachi aus Kenia, deren Organisation Aufklärungs- und Präventionsarbeit leistet.

Im Oktober 2016 befasste sich eine achte Klasse mit bedrohten indigenen Völkern und dem Artensterben in Ecuador, dem Partnerland der Erzdiözese, und gestalteten dazu mit dem deutsch-ecuadorianischen Künstlerpaar Anne Stickel und Warner Benítez ein großformatiges Wandbild.

Durch ihr soziales und ökologisches Engagement gelangte die Schule auch unter die zehn Erstplatzierten beim Bayerischen Eine-Welt-Preis, die am Samstag, 16. Juni, in Nürnberg ausgezeichnet wurden.

2017 wurden der Mädchenrealschule zudem die Zertifikate „Fairtrade School“ und „Umweltschule in Europa“ verliehen.