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13. November 2017

Besonderes Engagement für den Umweltschutz - Zertifikatsverleihung

Auszeichnung der Erzbischöflichen Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz als Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule. Nun wurde uns das Zertifikat offiziell verliehen.

Das Engagement für den Umweltschutz hat sich für die Mädchenrealschule Sparz gelohnt:

am 10. November 2017 wurde sie von der Bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz Ulrike Scharf offiziell als „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule“ ausgezeichnet.

Gastgebende Schule der Auszeichnungsfeier war das Korbinian-Aigner-Gymnasium in Erding. Die Moderation übernahm Birgit Feldmann vom Landesbund für Vogelschutz (LBV), die alle Schulen einzeln auf die Bühne bat.

Gerade als Schule in kirchlicher Trägerschaft liegt den Sparzern in besonderer Weise am Erhalt unserer Schöpfung. Durch die Umwelt-Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus hat das Thema Schöpfungsverantwortung und damit auch der Umweltschutz einen neuen Stellenwert in der Katholischen Kirche erlangt.

Innerhalb eines Schuljahres musste die Sparzer AG Umwelt unter der Leitung von Dalia Wehner zwei Themenfelder aus den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bearbeiten, dokumentieren und einer Fachjury vorlegen. Im vergangenen Jahr waren Mülltrennung und Ernährung die Schwerpunktthemen.

Aktionen, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, wie zum Beispiel die Müllsammelaktion „Rama dama“, wurden fortgeführt, neue Aktionen kamen hinzu: eine Handysammelaktion, der Umwelt-Projekttag und die Tätigkeit der sogenannten „Plastik-Piraten“. Letztere führten Gewässeruntersuchungen in Flüssen durch.

Im Zuge des Wettbewerbs wurden zudem ein hauseigenes Umwelt-Team gegründet und zwei Schülerinnen pro Klasse als Umweltdienst eingesetzt.

Das Projek­­­t „Klimaladen“ informierte die Klassen zu Beginn des vergangenen Schuljahres unter anderem über den Klimawandel und dessen Folgen. „In erster Linie ist es wichtig, die Schülerinnen für den Umweltschutz zu sensibilisieren und ihnen aufzuzeigen, wo sie selbst aktiv werden können“, so der neue Leiter der AG Umwelt Michael Vogl.

In Bayern wird das Projekt „Umweltschule in Europa - Internationale Agenda 21 Schule“ durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz mit jährlich rund 50.000 Euro gefördert. Projektpartner sind das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie die Deutsche Gesellschaft für Umwelterziehung (DGU), als deren Vertreter für Bayern Birgit Feldmann vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) fungiert. Beim diesjährigen Schulwettbewerb „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21 Schule 2017“ wird der Freistaat Bayern bis zum 6. Dezember 2017 insgesamt 348 Umweltschulen auszeichnen. Die Schulen nutzen die Auszeichnung als Impuls für ihre umweltbewusste und nachhaltige Schulentwicklung.

Personen auf dem Bild (v.l.n.r.): Dr. Rainer Spruzina (Mitglied der Erweiterten Schulleitung), Elsa Zulfaj (Schülervertretung der AG Umwelt), Michael Vogl (Leiter der AG Umwelt), Ulrike Scharf (Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz)

Michael Vogl