Aktuelles

4. Oktober 2017

Weltherztag - Woche der Reanimation

Schulsanitätsdienst und Schülerinnen lernen leben zu retten. Reanimation in der Praxis.

Eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland und anderen Industrienationen ist der plötzliche Herztod.

Dieser trifft nicht nur alte oder vorerkrankte Personen: Rund 1/3 der Betroffenen ist jünger als 65 Jahre. Eine wirksame Methode, um die Zahl der Todesfälle zu senken, ist die sofortige Reanimation des Patienten. Schon wenige Sekunden nach dem Herzstillstand bricht der Kreislauf zusammen. Nach ungefähr einer Minute folgt Bewusstlosigkeit und nach rund zehn Minuten droht der Hirntod.

Wird dagegen sofort reanimiert, im Idealfall natürlich unter Zuhilfenahme eines Defibrillators, besteht die Möglichkeit, das Herz wieder in den normalen Rhythmus zu bringen und bleibende Schäden abzuwenden.

Zum Weltherztag am 29.09.2017, in Anlehnung an die Woche der Reanimation vor zwei Jahren an unsere Schule und auch bzgl. der vielfach unterlassenen Hilfeleistung an einem 83-jährigen in einer Essener Bank – ein Fall, der durch die Presse ging - wollten auch wir als Schulsanitäter unseren Beitrag leisten und auf die Notwendigkeit einer raschen und beherzten Reanimation hinweisen.

119 Mädchen der 8. Klassen durften die Reanimation und die Seitenlage selbst praktisch üben und bei der Reanimation mit Hilfe eines Defibrillators dem Team des Schulsanitätsdienstes zusehen.

Andrea Köhler - Schulsanitätsdienst SPARZ