Bewerbungsvideo für die Zertifizierung als Umwelt- und Fair-Trade Schule

Über unsere Aktivitäten haben wir verschiedene Videos gedreht, zusammengestellt und geschnitten.

Aus Gründen des Urheberrechtes ist das Video nicht vertont.

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Fair-Trade-Verkauf am Maria-Ward-Tag

Unsere Schülerinnen haben toll gearbeitet und das Angebot auch prima angenommen.

Der Verkauf von Fair-Trade-Waren am Maria-Ward-Tag war ein toller Erfolg. 

Wir konnten 695,50 € umsetzen.

Das ist für die kurze Verkaufszeit doch recht viel.

Der Weltladen Laufen hat sich sehr gefreut :-) und bedankt sich ausdrücklich bei uns.

Für eure Mithilfe und euren Einkauf bedanke wir uns ganz herzlich.

Es hat alles super geklappt.

 

Eure Sparzer

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Bedrohte Schöpfung - bedrohte Völker 1

Kreativer Malworkshop in Sparz mit Künstlern aus Ecuador

„Bedrohte Schöpfung – bedrohte Völker“ lautet das Jahresthema 2016 der Bischöflichen Aktion Adveniat. Das Lateinamerika-Hilfswerk rückt neben den Amazonasländern Brasilien und Peru besonders auch Ecuador, das Partnerland unserer Erzdiözese, in den Mittelpunkt und will dazu beitragen, die Forderungen der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus im Amazonasgebiet praktisch umzusetzen. Im Fokus stehen die Menschen und Völker in Lateinamerika, deren Lebensräume infolge der Umweltzerstörung bedroht sind.

Seit  Oktober 2016 ist das Künstler-Ehepaar Anne Stickel und Warner Benítez in der Erzdiözese München und Freising an kirchlichen Schulen zu Gast, so auch an der Erzbischöflichen Maria-Ward-Mädchenrealschule Sparz. Ziel des Workshops war die Anfertigung eines sog. "Mural communitario", eines großen, gemeinsam gestalteten  Wandbilds, dessen Motive sich über die gesamte Fläche erstrecken, und sich mit der Lebensrealität im Amazonasebiet auseinandersetzen. Die Lehrkräfte der Fächer Religion, Erdkunde und Biologie hatten die Schülerinnen der Klasse 8 a bereits im Vorfeld auf dieses Thema, das auch im Lehrplan der 8. Jahrgangsstufe verankert ist, vorbereitet.

Warner Benitez zeigte den Mädchen als Einstieg einen von ihm gedrehten Film über Ecuador, ein Land mit einer atemberaubenden Artenvielfalt und Menschen, die tief in ihren Traditionen verwurzelt sind. Im Anschluss fertigten die 29 Schülerinnen nach thematischem Input der Künstler in Gruppen Motive auf Skizzenpapier an, die sich auf dem gemeinsamen Bild wiederfinden sollten. Die 2m x 5m große Leinwand bekam ihren ersten Farbanstrich als Grundlage.

Am zweiten und dritten Tag wurden die Vorschläge immer wieder in der Gruppe geteilt und gemeinsam entschieden, welche Motive wo im Bild auftauchen können, damit nicht nur das Bild wächst, sondern dieses auch eine Geschichte erzählen kann. Den beiden Künstlern ging es einerseits darum, einen Bezug zur Lebenswelt bei uns in Deutschland herzustellen, und andererseits den Jugendlichen die Kunst als ein Mittel nahezubringen, sich kreativ und ganzheitlich mit Problemen des Alltags zu beschäftigen.

Für unser Schulhaus ist das farbenfrohe, fantasievolle Wandbild eine optische Bereicherung, für die 29 Mädchen  der 8 a ist es weit mehr als das: eine besondere, gemeinsame Erfahrung, die ihnen sicher auch über die Schulzeit hinaus verbindend in Erinnerung bleiben wird.

A. Lindner

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Bedrohte Schöpfung - bedrohte Völker 2

Kurzfilm zu unserem Malworkshop


Unsere Malaktion auf Youtube:

Frau Stickel, die Künstlerin vom Malworkshop, hat uns Grüße aus Quito geschickt und uns ein wirklich schönes Geschenk gemacht.

Ihr Mann, Warner Benitez, hat aus Bildern und kleinen Videosequenzen einen kurzen Film zusammengestellt.

Man merkt sofort, dass hier ein Profi am Werk war (Herr Benitez hat schon mehrere Kurzfilme gemacht). Eine wirklich schöne Erinnerung, auch für die Mädchen.

Hier der Link zu Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=UScKTOjORzI

 

Weitere Infos zur ADVENIAT Aktion:

http://www.adveniat.de/service/aktuelle-nachrichten/zukunft-mazonas/materialien-zur-aktion.html

 

Für die Funktion externer Links übernehmen wir keine Gewähr.

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Sparz setzt sich für die Umwelt ein

Wir nehmen unsere Verantwortung für die Schöpfung wahr.

Unsere Schule will sich verstärkt für den Umweltschutz und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen. Dazu wurde ein Umweltteam gegründet, in dem Schülerinnen und Lehrkräfte zusammenarbeiten.

Am Mittwoch, 21. September, traf sich das Team in der Jugendbildungsstätte Königsdorf, Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, mit Vertretern weiterer kirchlichen Schulen aus dem Erzbistum München und Freising, um seine ersten Arbeitsschritte festzulegen. Als zentral für das erste Arbeitsjahr wurden die Themenfelder „Ernährung“ und „Abfall“ identifiziert. Geleitet wird das Umweltteam von Lehrerin Dalia Wehner, Umweltbeauftragte der Schülerinnen ist Laura Landler.  

Die Schülerinnen und Lehrkräfte werden sich zunächst mit dem Anfall von Schmutz, Müll und Gefahrstoffen im Schulalltag befassen. In einem zweiten Schritt sollen Möglichkeiten erarbeitet werden, um Abfall zu reduzieren oder wiederzuverwerten. Im Themenfeld Ernährung geht es um Einkauf und Verarbeitung von Lebensmitteln: Wie können sich die Schülerinnen und Mitarbeiter in den Pausen, aber auch auf dem Schulweg und bei gemeinsamen Unternehmungen möglichst gesund und umweltverträglich ernähren? Der Prozess ist insgesamt auf zwei Jahre angelegt, für das Schuljahr 2017/2018 wird das Umweltteam zwei neue Themenfelder auswählen. In der Umsetzung konkreter Maßnahmen wird die Schule durch das Erzbistum in den beiden Projektjahren mit bis zu 3.000 Euro unterstützt.  

An dem Prozess „Kirchliche Schulen übernehmen Schöpfungsverantwortung“ beteiligen sich alle 14 Realschulen und sieben Gymnasien in Trägerschaft der Erzdiözese. Bei der Auftaktveranstaltung in Königsdorf standen neben der Planung der Arbeit der Umweltteams der Austausch und die Vernetzung im Mittelpunkt. Im Sommer und Herbst 2017 kommen die Vertreter der Schulen wieder zusammen, um die Ergebnisse ihrer Arbeit zu präsentieren und sich auszutauschen. Unterstützt, beraten und begleitet werden die Schulen während des zweijährigen Prozesses durch die Beschäftigten der Abteilung Umwelt im Erzbischöflichen Ordinariat München.

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Euregio-Projekt „Klimaladen“ in der Realschule Sparz

Stellvertretender Schulleiter Alexander Posch begrüßte die Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung.
Dr. Birgit Seeholzer von der Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises Traunstein erläutert die Entstehung, Inhalt und Aufbau der Ausstellung.
Dipl.-Geologin Britta Brookhagen von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe führt in die Erweiterung der Ausstellung über Handys ein.

Wir informieren uns über Recycling und fairen Handel.

Was hat mein Handy mit Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und Bürgerkriegen in anderen Ländern der Welt zu tun?

Die Antworten darauf zeigt eine interaktive Ausstellung über die Hintergründe der Handy-Produktion, die aktuell in unserem Festsaal zu sehen ist. Die Schau ergänzt als neuer Teil den „Klimaladen“, der seit 2012 als grenzüberschreitendes Ausstellungsprojekt der Euregio Salzburg- Berchtesgadener Land – Traunstein in der Jugend- und Erwachsenenarbeit eingesetzt wird.

Der "Klimaladen" ist eine interaktiv gestaltete Informationsausstellung zu verschiedensten Themen aus den Bereichen Konsum, Ernährung, Verkehr usw. die jeweils unter dem besonderen Aspekt der Auswirkungen auf das Klima betrachtet werden. Die Informationen werden dabei nicht nur trocken präsentiert. Unsere Schülerinnen konnten unter geschulter Anleitung direkt handelnd erleben, praktisch erproben und augenfällig sehen, wie unser Verhalten sich auf Umwelt, Klima und soziale Zusammenhänge auswirkt.

Wie Dr. Birgit Seeholzer, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs GmbH des Landkreises Traunstein, bei der Eröffnung erklärte, wurde das Klimaladen-Projekt im vergangenen Jahr mit dem deutschen Preis für kommunalen Klimaschutz vom Bundesumweltministerium ausgezeichnet. Ein Teil des Preisgeldes wurde dazu eingesetzt, die neue Ausstellung „Handy und Ressourcen“ umzusetzen.

Diese Ausstellung zum Thema Handys kam bei uns zusätzlich dazu. Sie kann ebenso wie die Klimaladen-Schau bei der Wirtschaftsförderung im Landkreis Traunstein, beim Klimaschutzbeauftragten des Landkreises Berchtesgadener Land und beim Regionalverband Salzburger Seenland ausgeliehen werden.

Britta Bookhagen, die Referentin des Abends und Diplom- Geologin aus Berlin arbeitet bei der Rohstoffagentur in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Sie begleitete die Umsetzung der Handy-Ausstellung mit Rat und Tat. In einem kurzen Vortrag führte sie in die globalen Folgen der Handy-Produktion für Mensch und Umwelt ein und plädierte für einen bewussteren Umgang mit dem heute wichtigsten Kommunikationsmittel.

Angesichts von 1,8 Milliarden weltweit verkauften Handys im Jahr 2013 ist die Recycling-Rate von drei bis zehn Prozent nur sehr gering. Viele Millionen Handys, so wird vermutet, liegen derzeit ungenutzt in Schubladen, obwohl die Gewinnung der darin verbauten Tonnen von Rohstoffen sehr aufwändig ist. Neben Glas, Keramik und Kunststoffen enthalten die kleinen Kommunikationswunder 30 zum Teil sehr seltene Metalle.

Am Beispiel Gold erklärte die Geologin den hohen Umweltnutzen des Recyclings. Um ein Gramm des wertvollen Metalls zu gewinnen, müsse man 41 Handys recyceln oder hunderte Kilogramm Golderz abbauen und mit hochgiftigen, umweltschädlichen Chemikalien wie Quecksilber und Blausäuresalzen behandeln. 42 Tonnen Gold enthalten allein die 2013 verkauften Handys.

Allerdings lassen sich noch nicht alle Metalle, aufgrund des hohen technischen Aufwands sinnvoll recyceln. Mit einer bewussteren Nutzung des Handys, so das Fazit der Expertin, könne jeder etwas für die Umwelt tun. Dazu gehört die längere Nutzung der Geräte, das sachgerechte Aufladen und der Schutz der Akkus, das Ausschalten über Nacht sowie die Reparatur, etwa in Repair-Cafés, das Verschenken zur Weiternutzung oder das Recycling.

Ein erster vielversprechender Schritt war daher auch das wohlschmeckende Buffet am Ende der Einführungsveranstaltung mit der sich nicht nur die Teilnehmer für die anschließende Lehrerfortbildung stärken konnten. Die Speisen und Getränke wurden von der Fachschaft HE und Schülerinnen der 9. Klassen aus fair gehandelten, ökologisch angebauten und handwerklich verarbeiteten Produkten hergestellt.

Die Ausstellung brachte unseren Schülerinnen nicht nur viel Spaß, sondern mit ihrer praktischen Ausrichtung auch viele helle Momente, die sich sicherlich auf ihr Verhalten auswirken werden. Die intensive Begleitung der Besuchergruppen durch die Fachfrauen des BUND Naturschutz und  der Umweltbeauftragten des Landkreises Traunstein hat dazu sicherlich einen großen Beitrag geliefert.

Textgrundlage: Südostbayerische Rundschau Nr. 223, Mo, 26.09.2016, S. 28

 

 

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Aktion saubere Landschaft

Rama dama - und a bisserl mehra!

Alle Schülerinnen der 8. Klasse beteiligten sich zum wiederholten Mal und mit Erfolg am Aktionstag „Saubere Landschaft.“

Die Mädchen durchkämmten – unterstützt von Mitarbeitern des Stadtforsts – vor allem die Hänge und Uferbereiche entlang der Traun von der Kläranlage bis zum Seiboldsdorfer Wehr, den Bürgerwald sowie den Bereich um ihr Schulgelände.

Die Schülerinnen entdeckten so manch kurioses Fundstück: Autoreifen, dutzende Pfandflaschen sowie ein altes Fahrrad. Der Unrat wurde von Mitarbeitern des Städtischen Bauhofes entsorgt. Auch die vorbeigehenden Passanten wurden auf unsere höflichen Schülerinnen aufmerksam und halfen mit. Auf der Sammelstrecke erfuhren die Schülerinnen, dass es viele Umweltsünder gibt, die ihren Müll einfach am Wegesrand wegwerfen.

Als kleine Belohnung spendierte die Stadt Traunstein den Mädchen eine Brotzeit.

Mehr als nur „Rama dama!“ bedeutet diese Aktion für uns, dass wir auf unsere Umgebung als Schöpfung Gottes achten und dies nicht nur als einzelne, sondern auch als ganze Schulgemeinschaft.

Auch hat dies nicht nur an diesem Tag Platz, sondern im gesamten Schulleben.

Dazu hat die Umwelt-AG heuer ein Plakat für die Klassenzimmer gestaltet, das uns helfen soll unser umweltgerechtes Verhalten zu bestätigen und zu verstärken.

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Reiche Ernte im Schulgarten auf Sparz

Erntedank  

Reiche Ernte im Schulgarten auf Sparz   

Im Rahmen der Schulgartenpflege war die 8 b zu Erntearbeiten im Herbst 2015 im Schulgarten. Frau Wiedemann hatte zusammen mit Frau Theuschl, der Mutter einer der Schülerinnen zum Einfahren der Ernte und Wintervorbereitungen geladen. 

Alle waren von der Ernte überrascht, war es doch im Sommer recht trocken. Die Kartoffelernte hatte sich zwar ein tierischer Mitesser schon teilweise einverleibt, es ergab sich aber doch noch ein spürbarer Ertrag. Die Tomaten waren zwar etwas hinter der Zeit her, Frau Theuschl gab uns daher einige Tipps zum Nachreifen der schönen Früchte. Lauch, Zwiebeln und verschiedene Kräuter gab es reichlich. Die Erdbeeren waren zwar schon "durch", dem Wachstum nach zu schließen war die Ernte ebenfalls nicht schlecht. Blumen gab es allenthalben noch, schön kräftig und farbig. 

Nach den Erntearbeiten wurde unter Anleitung und Erklärung von Frau Theuschl verschiedener Naturdünger eingearbeitet, gejätet und einige Wildwüchse von Margeriten und Ahorn (die benachbarten Elternbäume hatten fleißig Nachwuchs ausgesät) passend umgesiedelt. Auch wenn es recht kühl war, in der Sonne kamen alle Beteiligten ins Schwitzen. 

Die Freude an der Arbeit in der und mit der Natur war uns anzumerken.

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Sammlung für das Traunsteiner Tierheim

Sparzer Mädels spenden dem Tierheim

Die Klasse 6 e der Erzbischöflichen Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz machte sich zusammen mit ihren Klassenlehrern Frau Armstorfer und Herrn Pawlow auf, dem Tierheim Traunstein eine Spende zu übergeben.

Die Mädchen hatten über einen selbst organisierten Kuchenverkauf 110,00 EUR eingenommen und sich dazu entschlossen, den Betrag dem Tierheim zu spenden.

Nach einer interessanten Führung durch die Innen- und Außenanlagen des Tierheims durfte Frau Obermeier vom Tierheim die 110,00 € der 6 e-Mädchen in Empfang nehmen.

Sie bedankte sich herzlich für das Geld und betonte, dass das Tierheim ohne solche Spenden seine Arbeit einstellten müsste.

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