Adventskonzerte 2016

Unsere Konzerte stimmen die Zuschauer auf das bevorstehende Weihnachtsfest ein.

 In Anknüpfung an die langjährige Tradition wurde auch heuer wieder ein festliches Adventskonzert an der Erzbischöflichen Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz aufgeführt. Bei beiden Konzerten war der weihnachtlich dekorierte Festsaal gut besucht.

Die Theatergruppe um Herrn Vogl thematisierte in ihrem diesjährigen Stück die Bedeutung familiärer Harmonie und guter Gesprächskultur. Es wurde den Zuschauern vor Augen geführt, wozu ständiges Vergleichen und Bewerten, mangelndes Einfühlungsvermögen, Neid, Missgunst und Oberflächlichkeit führen können und wie fehl am Platz dies gerade an einem Fest wie Weihnachten ist.

Umrahmt wurde die Aufführung von stimmungsvollen Liedern des Chors unter der Leitung von Frau Zahnbrecher und eindrucksvollen Stücken des Orchesters. Letzteres performte zusammen mit seinem Leiter Herrn Schmidhuber neben imposanten klassischen Werken von Mozart und Vivaldi auch besinnliche Stücke für Harfen und Klarinetten. Insbesondere durch die Blechbläsertruppe gelang es der Fachschaft Musik, bei jedem im Saal weihnachtliche Stimmung aufkommen zu lassen.

Am Ende des Konzerts wurden die Zuschauer dazu eingeladen, Chor und Orchester bei zwei Strophen des Liedes „Tochter Zion“ zu unterstützen. Danach zeugte lang anhaltender Beifall für die Wertschätzung der von langer Hand geplanten und penibel einstudierten musikalischen Darbietung.    

Bild 1: „Deifalgschrei“ oder „Engelsang“ – welche Sprache wir pflegen, hängt von uns selbst ab.  

Bild 2 bis 5: In musikalischer Hinsicht wurden wieder einmal alle Register gezogen.

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Adventskonzerte 2015

Gewohnt gekonnt und mit großer musikalischer und inhaltlich-geistlicher Tiefe:
Die Adventskonzerte der Erzbischöflichen-Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz, die jedes Jahr im Dezember stattfinden.

Unsere Adventskonzerte in Sparz erfreuen immer wieder die vielen Zuhörer. Wir zeigen unser Musikalisches und schauspielerisches Können und führen mit unseren ausgewählten geistlichen Impulsen gekonnt in die „Stade Zeit“ ein.

„Stille Zeit“ spielte das Blechbläserquartett bei den beiden Adventskonzerten der Erzbischöflichen Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz am Mittwoch und traf damit inhaltlich und musikalisch genau den Punkt: Herausgenommen, aus der vorweihnachtlichen Hektik, konnten die vielen Besucher die Ruhe und den Tiefgang nutzen, die das Programm der jungen Musiker und Theaterspieler der Schule bot.

Und daneben freuten sich Freunde und Familienangehörige der Mitwirkenden über das erstaunliche Können, das insbesondere auch bei den Instrumentalbeiträgen zu bestaunen war, und zum Ende des rund eineinhalbstündigen Programms mit lang anhaltendem Applaus bedacht wurde.  

Die vorgespielten und gesungenen Lieder zeigten eine große musikalische Vielfalt und auch die Texte der Lieder passten so richtig zum Thema Advent und Weihnachten.

Stilistisch in der bayerischen Tradition begründet, wurde gesungen, geblasen oder gekonnt mit Harfen gespielt. Das Instrumentalensemble nahm die Zuhörer bei einer Polka mit.

Der Schulchor machte mit Bette Midler’s Klassiker „The Rose“ (übersetzt „Die Rose“) deutlich, dass es an Weihnachten um ein zentrales Thema geht: Liebe. Die fleischgewordene Liebe Gottes und die Liebe zum Nächsten.

Religionslehrer Peter Klein zeigte in seinen einleitenden Worten zu dem Konzert auf, dass das Feiern von Weihnachten vor dem Hintergrund von einer Vielzahl nach Deutschland gekommenen Migranten und der Diskussion um Grenzen und Obergrenzen nicht ganz einfach sei.

Die Herbergssuche von Josef und der schwangeren Maria vor rund 2000 Jahren sei auch für viele Flüchtlinge ein reales Problem. Dazu gelte für Christen der neutestamentliche Spruch, der Ermahnung und Ermutigung zugleich sei: Dass das, was man „den Geringsten“ Gutes tue, gelte, wie wenn man es Jesus selbst tun würde.  

Dass man Weihnachten durchaus auch ohne den gekommenen Jesus feiern kann, wurde in den gut gespielten Theatersequenzen deutlich. Und so musste dieser - nicht erkannt - schon mit einem Tipp nachhelfen: „Heute ist mein Geburtstag.“

Zum Ende der kurzen Theaterstücke haben es seine religionsfremden Gesprächspartner dann doch noch verstanden: „Genial dieser Jesus – und das an Weihnachten.“

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