MINT Projekte

MINT Projekte mit der TU München
MINT Projekte mit der TU München

MINT Projekte mit der TU München 2016

Auch im Februar 2016 nahmen wieder interessierte Sechstklässlerinnen an zwei spannenden Projekten der Technischen Universität München teil.

 "Mein Roboter macht was ich will" war der Titel des ersten Projekts, in dem die Mädchen an zwei Vormittagen zunächst ihre eigenen Roboter bauten und diesen dann mit einigen einfachen Befehlen programmierten. So lernten die Roboter beispielsweise Hindernissen auszuweichen, kleine Parcours zu bewältigen und sogar Kriegstänze aufzuführen. Unsere Sechstklässlerinnen hatten jede Menge Ideen zur Konstruktion, Programmierung und Steuerung ihrer Funktionsmodelle.

Ihre Kreativität bewiesen auch die Mädchen, die am parallel stattfindenden Projekt "Abenteuer Bauen" teilnahmen. Nachdem sie, angewiesen durch zwei Architektinnen, so Manches über die Planung von Bauprojekten gelernt hatten, erschufen sie ihre eigenen maßstabsgerechten Modellhäuser nach ihren Vorstellungen.

Gekonnt präsentierten alle Schülerinnen am Nachmittag des zweiten Projekttags vor ihren interessierten Familien, was sie in den beiden Tagen geleistet hatten. Es war dabei deutlich zu sehen, wie viel Freude sie an diesen für sie ganz neuen Aufgaben hatten.

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Potential kreativer Sparzer Schülerinnen für die Wirtschaft und Wissenschaft nutzbar gemacht!

Mädchenrealschule Traunstein-Sparz bearbeitet erfolgreich Projekte zusammen mit der Firma Hawle Armaturen GmbH und dem Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land

Wie können Schule, Forschung und Unternehmen so zusammenarbeiten, dass innovative Ideen tatsächlich umgesetzt werden? Die Antwort darauf gibt Theo/Prax bzw. Lab2Venture!
25 Schülerinnen der Erzbischöflichen Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein-Sparz, die den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig gewählt hatten, stellten sich dieser Aufgabe im Zeitraum Mai 2015 bis April 2016. Das Projekt wurde seitens der Realschule von Maria Galamb und Elisabeth Widmann betreut. Die pädagogische Leitung des Projekts seitens der Technischen Universität München, School of Education/Schülerforschungszentrum übernahm Katja Dumberger.
Die Firma Hawle Armaturen GmbH wurde durch Hubert Bauer, Leiter der technischen Ausbildung, vertreten.   Lab2Venture ist ein Gemeinschaftsprojekt von LernortLabor, der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und dem TheoPrax-Zentrum, Fraunhofer ICT, das die Verbindung von Theorie und Praxis durch betreute Projektarbeit in Teams an industriellen, wirtschaftlichen und sozial-gesellschaftlichen Fragestellungen fördert.

So wurde auch dieses Projekt mit Ernstcharakter durchgeführt. Dies bedeutet, dass die Schülerinnen in einem Angebots-Auftrags-Verhältnis mit der Firma Hawle-Armaturen GmbH und dem Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land standen. Hierzu gehörten: Recherchearbeiten zu Flucht- und Rettungsplänen sowie Sicherheitsrichtlinien auf Firmengeländen, Kontaktaufnahme mit internen Ansprechpartnern der Firma Hawle Armaturen GmbH, enge Kooperation mit dem Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land, Dokumentation von Arbeitsschritten und Ergebnissen, Verwaltung und Koordination des Projekts, betriebswirtschaftliche Kalkulation und Kostenplanung des Projekts, Darstellung der Projektergebnisse sowohl als schulinterne aber auch als externe Abschlusspräsentation in deutscher und englischer Sprache.​ 

 
Die Mädchen der Klasse 9a entwarfen im Rahmen des Auftrags/Projekts verschiedene Flucht- und Rettungswegepläne einzelner Abteilungen der Firma Hawle Armaturen GmbH. Die Grundlagen hierfür hatten die Schülerinnen bereits von ihren Lehrkräften im CAD- und Informatik-Unterricht erlernt und konnten ihre Kenntnisse nun in der Praxis anwenden. So wurde das Potential, das die jungen Damen mitbrachten, für die Wirtschaft und die Wissenschaft nutzbar gemacht. Hieraus ergab sich eine „Win-Win-Situation“ für alle Beteiligten: Zum einen für die Firma Hawle Armaturen GmbH, welche die erstellten Flucht- und Rettungswegepläne direkt zum Einsatz bringen konnte und darüber hinaus noch von den Flyern zum Thema Sicherheit und Brandschutz in englischer Sprache profitierte. 

Zum anderen erlebten die Schülerinnen die Realität im Arbeitsleben, vertieften selbstständiges, eigenverantwortliches und problemorientiertes Arbeiten in Gruppen zusammen mit den Auszubildenden der Firma Hawle Armaturen GmbH, bekamen einen Einblick in verschiedene Berufsfelder und lernten ihre Stärken und Schwächen genauer kennen. Des Weiteren konnte die ausführliche Evaluation des Projekts einen Beitrag zur empirischen Bildungsforschung leisten. Im Rahmen der Abschlusspräsentation im Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land zeigte sich Hubert Bauer besonders erfreut über die einfallsreichen Vorschläge zur Umsetzung verschiedener Orientierungshilfen zum Thema Sicherheit und Brandschutz im Produktionsbereich des Unternehmens.


Katja Dumberger hob den Mehrwert für die Firma Hawle Armaturen GmbH hervor, die davon profitierte, kreative Lösungen für Fragestellungen aus dem Blickwinkel der Sparzer Schülerinnen erhalten zu haben. Besonders beeindruckt zeigten sich die Auszubildenden der Firma Hawle Armaturen GmbH über die Präsentationen der jungen Schülerinnen, die überwiegend in englischer Sprache abgehalten wurden. Maria Galamb und Elisabeth Widmann, die das Projekt begleiteten, waren begeistert von dem modernen Unternehmen. Darüber hinaus konnten sie sich neues Fachwissen aneignen und ihre Kompetenzen im Rahmen von Fortbildungen erweitern.  Zudem ergab sich ein enger Kontakt zur Maria-Ward-Mädchenrealschule Traunstein- Sparz bzw. zu eventuellen Auszubildenden, zur Technischen Universität München und zum Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land.  


Interessierte Firmen oder Schulen melden sich jederzeit gerne im Schülerforschungszentrum Berchtesgadener Land bei der TheoPrax-Beauftragten Frau Petra Moderegger (08652/65612 oder buero@schülerforschung.de).

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